Was ist der Sinn einer Modelleisenbahnanlage
Das wird sich so manch einer schon mal gefragt haben, was ist der Sinn. Ganz einfach erklärt oder doch nicht. Denn es gibt viele Gründe dafür. Insider wissen warum sie so etwas tun. Um einen bestimmten Streckenabschnitt nach zu bauen oder einen bestimmten Landschaftsstrich.
Vielleicht aber auch, weil dieses Hobby noch eine Menge mehr zu bieten hat. Denn es fordert einiges vom Erbauer, wenn sie perfekt sein soll. Angefangen, von den Maßen die korrekt sein müssen, denn sonst klappt es im nächstfolgenden Schritt schon nicht mehr. Da Gleise sich nun mal nicht unendlich verbiegen lassen, fängt die korrekte Arbeit hier schon an. Ebenso die Anfertigung der einzelnen Häuser und Gebäuden. Klebefehler und unsauberes Arbeiten geht auch hier nicht, da dieses ebenfalls gleich auffällt.

BAHNHOF TROSSINGEN
Ein weiterer Punkt ist, wie gestalte ich so eine Anlage. Nur Gebäude und Bahnhof oder widme ich bekannten Bauwerken oder Landschaften ebenfalls einen Platz auf der Anlage zu? Aber auch bei der Landschaftsgestaltung ist sorgfältiges Arbeiten angesagt. Das fängt schon bei der Beflockung der Grünanlagen an. Kahle Stellen oder zu dünn gestreutes Grün rächt sich gleich, in dem es minderwertig aussieht, nach dem Motto, Hauptsache etwas drauf. Eine Anlage lebt und gewinnt auch mit der Phantasie des Erbauers. Wer nur einen Bahnhof hinstellt und ein paar Häuser, wird keine Bewunderung dafür ernten. Vielfältigkeit und Abwechslung sind hier gefragt. Denn je mehr es zu schauen gibt, umso interessanter ist die Anlage und es kommt auch keine Langeweile auf.
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Isetta das Kultauto
Im Zweiten Weltkrieg wurden selbst die Autohersteller dazu verdonnert, Kriegsmaterialien herzustellen. Dadurch wurde die Weiterentwicklung regelrecht von einigen Autoherstellern verpasst. Bis auf den VW Käfer.
BWM versuchte sich nach dem Krieg in der Herstellung eines Kleinwagens. Doch der Anschaffungspreis lag gegenüber dem damaligen Verdienst um ein Vielfaches einfach zu hoch. Aus diesem Grund stellte BMW nur noch Motorräder her und für die damaligen Verhältnisse Autos der gehobeneren Klasse her. Deshalb blieb eigentlich nur noch der Lizenzbau übrig. Zumal andere Länder sich als durchaus pfiffig erwiesen und den Mangel des Zeitgeistes erkannt hatten. Denn die Menschheit verlangte nach einem Auto, das sowohl günstig n der Anschaffung und sich auch als wirtschaftlich erwies.
Dies machte sich der Italiener Renzo Rivolta zu Nutze. Er hatte die Idee zu einem Rollermobil, das jedoch eine ungewöhnliche Form aufwies. Im Jahre 1954 war es dann soweit die Isetta war geboren. Erst wurde sie belächelt, fand jedoch schnell ihre Anhänger. Das urige an ihr war, sie besaß nur eine Tür zum Öffnen. Was heute bei den Autos der Motor vorne ist, war bei der Isetta hinten. Also sprich, wenn man die Tür öffnete, war in dieser das Lenkrad, als sowohl auch die Windschutzscheibe integriert. Für zwei Personen bot sie jedoch eine Menge Platz.
Auf dem Turiner Autosalons, denn es damals schon gab, sah BMW seine letzte Chance, das Boot noch vor dem Sinken retten zu können. Man wurde sich einig und so bekam die Isetta einen Einzilyndermotor, der auf Gebläsekühlung umgestellt wurde, sowie die Lichtmaschine. Diese Umstellung erwies sich alsbald, als voller Erfolg. Im Jahre 1955 war es dann endlich soweit, die Isetta wurde in Deutschland präsentiert. So ganz konnte sie BMW zwar nicht retten, denn der ganz große Durchbruch ließ noch etwas auf sich warten. Aber wie in solchen Fällen üblich, konnte man Zeit herausschinden und die benötigte man bitter nötig. Insgesamt wurden in den Jahren von 1955-1962 zu ihrer Einstellung ca. 161 728 Stück gebaut. Der damalige Anschaffungspreis in Höhe von 2.580 DM war für damalige Verhältnisse ein gerade noch akzeptabler Preis.
Heute lächelt man, wenn diesen Preis sieht. Doch bei einem durchschnittlichen Verdienst, von ca. 350 DM im Monat, war dies ein stolzer Anschaffungspreis, der sich mühselig zusammen gespart werden musste. Doch der stetig wachsende Erfolg der Isetta, verhalf BMW zu neuem Ansehen. Dadurch konnten auch die anderen Weiterentwicklungen für die anderen Autos wieder weiter verfolgt werden.
Wahrscheinlich hat BMW diesem Auto sein Überleben zu verdanken.
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