Isetta das Kultauto
Im Zweiten Weltkrieg wurden selbst die Autohersteller dazu verdonnert, Kriegsmaterialien herzustellen. Dadurch wurde die Weiterentwicklung regelrecht von einigen Autoherstellern verpasst. Bis auf den VW Käfer.
BWM versuchte sich nach dem Krieg in der Herstellung eines Kleinwagens. Doch der Anschaffungspreis lag gegenüber dem damaligen Verdienst um ein Vielfaches einfach zu hoch. Aus diesem Grund stellte BMW nur noch Motorräder her und für die damaligen Verhältnisse Autos der gehobeneren Klasse her. Deshalb blieb eigentlich nur noch der Lizenzbau übrig. Zumal andere Länder sich als durchaus pfiffig erwiesen und den Mangel des Zeitgeistes erkannt hatten. Denn die Menschheit verlangte nach einem Auto, das sowohl günstig n der Anschaffung und sich auch als wirtschaftlich erwies.
Dies machte sich der Italiener Renzo Rivolta zu Nutze. Er hatte die Idee zu einem Rollermobil, das jedoch eine ungewöhnliche Form aufwies. Im Jahre 1954 war es dann soweit die Isetta war geboren. Erst wurde sie belächelt, fand jedoch schnell ihre Anhänger. Das urige an ihr war, sie besaß nur eine Tür zum Öffnen. Was heute bei den Autos der Motor vorne ist, war bei der Isetta hinten. Also sprich, wenn man die Tür öffnete, war in dieser das Lenkrad, als sowohl auch die Windschutzscheibe integriert. Für zwei Personen bot sie jedoch eine Menge Platz.
Auf dem Turiner Autosalons, denn es damals schon gab, sah BMW seine letzte Chance, das Boot noch vor dem Sinken retten zu können. Man wurde sich einig und so bekam die Isetta einen Einzilyndermotor, der auf Gebläsekühlung umgestellt wurde, sowie die Lichtmaschine. Diese Umstellung erwies sich alsbald, als voller Erfolg. Im Jahre 1955 war es dann endlich soweit, die Isetta wurde in Deutschland präsentiert. So ganz konnte sie BMW zwar nicht retten, denn der ganz große Durchbruch ließ noch etwas auf sich warten. Aber wie in solchen Fällen üblich, konnte man Zeit herausschinden und die benötigte man bitter nötig. Insgesamt wurden in den Jahren von 1955-1962 zu ihrer Einstellung ca. 161 728 Stück gebaut. Der damalige Anschaffungspreis in Höhe von 2.580 DM war für damalige Verhältnisse ein gerade noch akzeptabler Preis.
Heute lächelt man, wenn diesen Preis sieht. Doch bei einem durchschnittlichen Verdienst, von ca. 350 DM im Monat, war dies ein stolzer Anschaffungspreis, der sich mühselig zusammen gespart werden musste. Doch der stetig wachsende Erfolg der Isetta, verhalf BMW zu neuem Ansehen. Dadurch konnten auch die anderen Weiterentwicklungen für die anderen Autos wieder weiter verfolgt werden.
Wahrscheinlich hat BMW diesem Auto sein Überleben zu verdanken.
Ist Ihre Modellbahnanlage ins Alter gekommen?
Auch bei bester Pflege, sieht man wenn eine Modellbahnanlage in die Jahre gekommen ist. Denn die Häuser werden irgendwann alt, die Grünflächen bekommen einen leichten grauen Touch und auch die Bäume sehen nicht mehr schön aus.
Dann ist eine Verjüngungskur angesagt. Doch das ist mit den heutigen Produkten absolut kein Problem mehr, denn sie fügen sich nahtlos in die vorhandenen Begebenheiten mit ein. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um die Grünanlagen handelt, oder die jeweiligen Gebäude. Selbst alte Brücken, lassen gegen neue austauschen.
Außerdem macht es doch unheimlichen Spaß, etwas frischen Wind auf die Anlage zu bringen. Schließlich gibt es inzwischen so viele neue Modelle, dass einem bei der Auswahl die Entscheidung schwer fällt. Dabei kommen einem mit Sicherheit wieder neue Ideen, die man gleich mit in die Tat umsetzen kann oder man geht zu einer Erweiterung über, bei der neue Themenbereiche zum Zuge kommen.
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